34. Woche – Sabine Göpel @stadtnomadin

22. – 27. Oktober 2012

Foto: Sabine Göpel

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Sabine und eine Entdeckerin – ich kann mich für expressionistische Literatur, Gadgets, fremde Kulturen, Space Shuttles und Architektur gleichermaßen begeistern und die Liste lässt sich beliebig verlängern. In meinem Beruf als Informationsarchitektin kommt mir die Neugier zugute, ich liebe es in verschiedene Themen einzusteigen, die Bedürfnisse von unterschiedlichen Nutzern zu untersuchen und das ganze zu tollen Konzepten für Websites, mobile Apps, etc. zusammenzufügen.

Wann immer ich Zeit finde, versuche ich mich beim Yoga in alle möglichen Positionen zu brezeln und aktuell verbringe ich meine Freizeit aus gegebenen Anlass meistens als Hochzeitsplanerin. Wer mich sucht, findet mich häufig auf dem Fahrrad. Wenn ihr also morgens ein Mädel durch den Südpark radeln seht, die recht eigenwillige Interpretationen von der Zauberflöte vor sich hinpfeift, dann bin das wohl ich.

Was verbindet dich mit München? Bist du Münchner Kindl oder Zuagroaster?

Ich bin in Neuperlach geboren und auf halber Strecke zwischen München und Ammersee aufgewachsen. Also Münchner Kindl, „aber das hört man ja gaaar nicht, dass du aus Bayern kommst!“. Dass ich nicht wirklich bayerisch spreche, ist aber erst in Norddeutschland den Menschen regelmäßig aufgefallen – jedenfalls bis ich mal wieder Semmeln kaufen geh. Der Name @stadtnomadin ist symptomatisch – ich habe in Sydney, Hildesheim, Pavia, Hamburg und Frankfurt gelebt, bis ich vor 2 Jahren wieder nach München gezogen bin. Der Liebe wegen verbringe ich aber auch viel Zeit in meinem „Zweitwohnsitz“ in St. Gallen und fühle mich daher – obwohl mir der offizielle Titel auf foursquare regelmäßig weggeschnappt wird – als rechtmäßiger Mayor vom EC195.

Welchen Stadtteil magst du am Liebsten und warum?

Ich mag viele Stadtteile sehr gern – Forstenried wo ich wohne ist prima zum Leben, aber sehr ruhig. Ansonsten fühle ich mich auch in Haidhausen, im Glockenbach, in der Maxvorstadt und in Schwabing wohl. Vielleicht sticht Schwabing ein bisschen heraus – hier habe ich immer das Gefühl, dass ich hier am besten verstehe, wie sich München früher wohl angefühlt hat.

Was sind deine ultimativen München-Tipps?

Essen: Griechisch beim Lucullus in Giesing, Türkisch bei Altin Sis in der Goethestraße, Thai bei Manam in der Rosenheimer Straße (tut mir leid, letzteres ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Da wo immer mindestens acht Leute am Bürgersteig anstehen).

Shoppen: Immer auf die Hohenzollernstraße und drumrum statt in die Innenstadt.

Genießen: Natürlich wie oben schon durchklang – aufs Fahrrad steigen und sich quer durch München treiben lassen. Bevorzugt auch am Isarradweg in südlicher Richtung über die Münchner Stadtgrenzen hinaus. Im Sommer der Kiesstrand an der Brudermühlbrücke und das Maria Einsiedel. Für den Kurzurlaub zwischendurch die S-Bahn zum Starnberger See nehmen und sich im Undosa in einen Liegestuhl am See legen.

Welcher Twitterer sollte deiner Meinung nach unbedingt bei Munich Loves U mitmachen und warum?

@TschilpTschilp weil sie erst vor drei Jahren nach München gezogen ist, aber sich trotzdem schon besser auskennt als ich. Und @quantum_space, der zwar nicht viel twittert, aber uns allen noch was über Rocket Science beibringen kann.

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